Legionellen im Wasser
Was sind Legionellen?
Legionellen (Legionella) sind eine Gattung stäbchenförmiger Bakterien. Sie befinden sich in feuchten Biotopen und Gewässern. Für uns Menschen ist vor allem relevant, dass sie in technischen Wassersystemen, wie z. B. Kläranlagen, Rückkühlwerken oder Trinkwasserinstallationen vorkommen.
Wie werden Legionellen übertragen und was passiert nach einer Infektion?
Legionellen werden durch fein zerstäubtes, vernebeltes Wasser auch genannt Aerosole übertragen. Die infizierten Aerosole können sich in der Luft verbreiten und von uns eingeatmet werden. Mögliche Infektionsquellen sind beispielsweise Duschen, Luftbefeuchter oder auch industrielle Anlagen. Eine besondere Gefahr besteht in medizinischen Einrichtungen wie Krankhäusern oder Arztpraxen aber auch in Altenheimen, wo das Immunsystem der Einwohner nicht mehr so stark ist.
Allerdings werden sie nicht von Mensch zu Mensch übertragen!
Legionellen können beim Menschen zwei verschiedene Krankheitsbilder auslösen. Eine davon ist die Legionärskrankheit, diese Infektion ist eine schwere Form der Lungenentzündung (Legionellen-Pneumonie). Typische Symptome der Legionärskrankheit sind starker Husten, Kopfschmerzen, Schüttelfrost oder hohes Fieber. Außerdem kann es zu Durchfall und starken Bauchschmerzen kommen. Bei guter und frühzeitiger Behandlung besteht eine gute Chance auf die Heilung. Bei nicht- oder falscher Behandlung kann es lebensgefährlich werden. Das leichtere Krankheitsbild ist das sogenannte Pontiac-Fieber. Dieses äußert sich in Form eines fiebrigen Infektes ohne eine Lungenentzündung, es ähnelt einer Grippe und heilt sich meist innerhalb weniger Tage selbst. Die Inkubationszeit beim Pontiac-Fieber liegt meist zwischen 3 Stunden und 3 Tagen. Bei der Legionärskrankheit sind es zwischen 2 und 10 Tagen.
Menschen mit Grunderkrankungen wie Diabetes oder chronischen Herz- und Lungenerkrankungen sind besonders gefährdet von den Legionellen bedingten Krankheiten. Ebenso sind Raucher stark gefährdet.
Wann treten sie auf?
Legionellen finden in bestimmten Wassersystemen ideale Bedingungen, um sich optimal zu vermehren.
- Temperaturen
- Legionellen vermehren sich besonders gut in einem Temperaturbereich von 25-45 °C. Bei unter 20° C sind sie inaktiv. Bei über 60°C sterben sie ab.
- Stehendes Wasser
- Bei Wassersystemen mit Stagnation (stehendem Wasser) können Legionellen auftreten und sich vermehren. Das passiert häufig in selten genutzten Leitungen oder in Wassertanks.
- Nicht gewartete Systeme
- Kalk- und Rostablagerungen bieten zusätzliche Nährstoffe und Schutz für die Bakterien
Zusammengefasst entstehen Legionellen durch das Zusammenwirken von moderaten Temperaturen, in stehenden Gewässern oder in Systemen die nicht ausreichend gewartet werden.
Besonders in Krankenhäusern gelten strenge Vorschriften zur Kontrolle und Überwachung von Legionellen im Wassersystem.
Legionellen sind im Krankenhaus besonders gefährlich, weil sie schwere Lungenentzündungen (Legionärskrankheit) verursachen können, die für geschwächte oder immungeschwächte Patienten lebensbedrohlich sind. Hier sind die Hauptgründe:
- Geschwächte Patienten: Viele Krankenhauspatienten haben ein geschwächtes Immunsystem durch Krankheiten, Operationen oder Medikamente, was sie anfälliger für Infektionen macht.
- Übertragung durch Wasser: Legionellen verbreiten sich über Aerosole, z. B. durch Duschen, Wasserhähne, Klimaanlagen oder medizinische Geräte, die Wasser verwenden. In Krankenhäusern gibt es viele Möglichkeiten für solche Übertragungen.
- Schwerer Krankheitsverlauf: Die Legionärskrankheit kann schnell zu einer schweren Lungenentzündung führen, die eine intensive medizinische Behandlung erfordert.
- Besonders gefährdete Gruppen: Ältere Menschen, Neugeborene, Krebspatienten und Personen mit chronischen Krankheiten sind besonders gefährdet.
- Wachstum in Warmwasseranlagen: Legionellen vermehren sich bei Wassertemperaturen zwischen 25 und 45 °C, wie sie in vielen Krankenhaussystemen vorkommen, wenn die Anlagen nicht regelmäßig gewartet werden.
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